ROT = Liebe, Leidenschaft und Vitalität,
aber auch Wut, Aggressivität und Triebhaftigkeit
Assoziation: Energie; Kraft; Leidenschaft.
Fragestellung: Aus welcher Quelle schöpfe ich meine Energie oder Kraft?
Rot im Traum gilt als Farbe des Blutes, Feuers, Leidenschaft, Sinnlichkeit und der Vitalität. Sie hat etwas Kämpferisches,
Leidenschaftliches, ist aber auch Warn- und Signalfarbe und deutet dann auf Aggressivität und Triebhaftigkeit hin. Gemildert ist Rot die
Farbe der Liebe und der Barmherzigkeit. Als Symbol des Gefühlsleben signalisiert sie Hingabe oder aber Bedrängnis, Tugend oder Laster,
was aus weiteren Symbolen eines Traumes zu lesen wäre.
Die Bedeutung der Farbe Rot im Traum hängt zusätzlich davon ab, in welchem Bezug man Rot gesehen hat. In einer hektischen oder
beängstigenden Traumhandlung bedeutet Rot häufig Aggression, Wut und Racheabsichten. In jedem Fall symbolisiert Rot einen intensiven,
leidenschaftlichen Vorgang oder Zustand - im positiven wie auch im negativen Sinn: Rot ist die Farbe des Blutes, des Feuers - der
überwältigenden {auch unkontrollierbaren} Empfindungen.
Wer auffallend häufig rote Träume hat, muss mit den Ausbrüchen seines cholerischen Temperaments zurechtkommen und ist vor
Affekthandlungen gewarnt: Es würden ihm "alle Sicherungen durchbrennen", er ist zu Überreaktionen aller Art fähig, die für sein Umfeld
Grund genug sein könnten, rot zu sehen.
Siehe Abendrot Blut Farben Grün Lila Morgenrot Purpur Regenbogen Rosa
- Abendkleidung in unübersehbarem Rot, Schwarz oder Gold tragen: man will "ganz nach oben". Es sind die Farben der
Macht, des Reichtums - sozusagen Statussymbole {Frack, große Abendrobe, Schmuck, Uniform hochrangiger Offiziere, Limousinen usw.}
- Rote Ampel: Aufforderung, innezuhalten, abzuwarten - genauso wie "im wirklichen Leben"!
- Greller roter Anstrich kündigt ein freudiges Ereignis an oder weist auf Energie und Tatkraft hin.
- Rote Bänder sind ein traditionelles Bindungssymbol. Vielleicht hat man mit jemandem "angebandelt" und trägt
nun im Traum die Bindungswünsche aus.
- Rote Beeren können auf Gegner in der näheren Umgebung hinweisen.
- Rote Dessous: drücken den Wunsch nach heißer Liebe aus.
- Grellrote Erdbeeren können davor warnen, sich zu stark in den Vordergrund zu drängen.
- Roter Faden kann als Leitmotiv des eigenen Lebens stehen, das von Idealen, Hoffnungen, Einstellungen, Plänen und Zielen
bestimmt wird.
- Rote Fahne steht für Energie und Lebenskraft oder Übel und Unheil.
- Rote Flugapparate haben häufig mit Sexuell-Triebhaften zu tun, das krankhafte Züge aufweist.
- Ein Frau in rotem Outfit kann alles bedeuten - von Leidenschaft bis Wut:
- Für einen Mann bedeutet es Gefahr und Probleme.
- Für eine Frau bedeutet dies den Wunsch etwas zu wissen, was sie nicht weiß.
- Eine Frau in einem roten Kleid bedeutet, dass jemand es leid ist, unter der Haube zu sein, er oder sie möchte aus der
ehelichen Haft ausbrechen.
- Eine Frau in einem roten Mantel prophezeit einen plötzlich erwachten inneren Protest gegen die gegenwärtigen Umstände,
der zu einem großen Skandal führen wird.
- Der rote Hahn hat weniger mit einer Feuersbrunst als mit dem besonders leidenschaftlichen Feuer der Liebe zu tun.
- Träumt man von roter Haut, wird man bald mit einer Person des anderen Geschlechts schönen Stunden verleben;
- Durch schwarze und rote Unterwäsche wird die Verführung symbolisiert.
- Rote Lippen deuten meist auf die Erfüllung heimlicher sexueller Wünsche hin.
- Rote Mäuse bezeichnen dabei abartige sexuelle Wünsche.
- Blutroter Mond wird als ernstes Warnzeichen verstanden.
- Die rote Nase soll nach altindischer Traumdeutung auf Ehre und Wohlstand hinweisen, die blutende Nase
dagegen vor Mißerfolgen und finanziellen Verlusten warnen.
- Rote Rose zeigt eine leidenschaftliche Liebe an.
- Rote Schuhe mit hohen Absätzen, lassen darauf schließen, dass man sich in Liebesbeziehungen stürzen muss. Darüber
hinaus wird man solche Abenteuer selbst provozieren.
- Die blutrote Sonne dagegen kündigt schwerwiegende Probleme an.
- Ein rotes Ungeheuer verweist auf Zorn {möglicherweise auf unkontrollierbare Wut}.
- Wo dunkelroter Wein im Kelchglase des Traumes leuchtet, da ist positives und bedeutendes Leben.
- Rote Wolle soll anzeigen, dass man bei Frauen kein Glück hat.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- im erotischen Sinn immer als Ausdruck der Männlichkeit und Leidenschaften zu verstehen.
- rot als Farbe: Symbol für Feuer, Glut, Hitze.
- rote Flammen: bedeutet etwas sehr Gutes.
- Rot in den Augen: bringt Freude.
- rothaarige Menschen sehen: eine Warnung vor leidenschaftlichen oder jähzornigen Gefühlen; auch: man mißtraut einem Menschen, der es wirklich gut meint.
- Aktien mit hellen roten Flammen verbrennen: finanzielle und berufliche Erfolge.
- rote Äpfel, mit grünen Blättern an einem Baum sehen: günstiges Omen;
- einen schönen roten Apfel essen: kündigt ein erfreuliches Liebeserlebnis an;
für Single bedeutet es einen neuen Partner und für Verheiratete neue Glücksgefühle in der Liebe;
- rote Astern: bedeuten Liebesglück;
- dicke, rote Backe: gute Aussicht;
- rote Bänder: Vergnügen;
- ein roter Bart: gilt für Zank und Streit; falsche Freunde;
- eine Biene auf großen roten Blüten sehen: Beginn einer Glücksepoche, in der so gut wie alles gelingen wird;
- einen roten Edelstein finden: verheißt erfreuliche Begegnungen in der Liebe;
- rote Eier sehen: Tod oder Zorn eines Freundes oder Feuergefahr;
- Eine mit roter Farbe gemalte Eins oder selbst so gemalte Eins: Lotteriegewinn, wenn man ein Los mit vielen Einern kauft.
- roter Essig: üble Nachrede erleben;
- ein roter Faden: etwas im Leben wiederholt sich ständig, man sollte diesen Wiederholungszwang aufdecken;
- eine Frau mit rotem Haar: man wird verfolgt; jemand stellt einem eine Falle;
- rote Halskette (Rubine, Korallen,..) sehen: man wird bald sehr viel Glück in der Liebe haben oder sich gar neu verlieben;
- roten Himmel sehen: bringt allerlei Zwistigkeiten; auch: es sind öffentliche Unruhen und Aufstände zu erwarten;
- einen roten Hund sehen: man wird sich auf seine Freunde leider nicht verlassen können;
- rote Johannisbeeren: Festigkeit und Beständigkeit des Charakters; Beständigkeit der jetzigen sozialen und familiären Situation;
- ein rotes Kleid: zeigt ein hochmütigen Charakter;
- rote Lippen sehen: bedeuten herzliche Freundschaft oder Liebesglück; Harmonie;
- roter Mohn: man verspürt leidenschaftliche Gefühle für einen bestimmten Menschen, doch das kann gefährlich werden, denn diese Liebesaffäre bringt Unglück;
- rote Nase: deine Gesundheit ist in Gefahr; Unglück;
- rote Rosen blühen sehen: bringen Vergnügen; man ist von einer heißen, leidenschaftlichen Liebe erfüllt, sowie eine gleich schöne Gegenliebe;
- rote Rosen pflücken: man will sein Glück im Sturm nehmen oder davon genommen werden;
- rote:Rüben bringen Freude; Glück in Familie und mit Freunden; stabile Gesundheit;
- eine rote Schlange sehen: kündigt starke sexuelle Bedürfnisse an;
- rote Seide: du hast Wunden und Verletzungen zu befürchten;
- gesunde rote Wangen: zeigen Glück an; in einer bedeutungsvollen Sache bestehen gute Aussichten;
(arab.):
- Farbe rot: Glück in Liebessachen.
- tief rot: du willst Blut sehen; evtl. auch Unfall.
- rotes Band:Tanz, Freude, Vergnügen;
- rote Beeren pflücken: Tod eines nahen Verwandten;
- rote Beeren essen: Mühsal und Kummer;
- rote Eier: Unglück durch Gefahr, auch der Tod eines Bekannten;
- roter Essig: Mißhandlung oder Verhöhnung;
- roter Faden: Glück in der Liebe.
- Frau mit roten Haaren sehen: hüte dich vor Verfolgung; eine Auseinandersetzung wird sich zuspitzen;
- rotes Kleid: du wirst hochmütig werden;
- rote Rose: innige Liebe;
- rote Rübe: es stehen glückliche Stunden im Familienkreis bevor;
- rote Seide: verwundet werden;
- rote Strümpfe: Freude erleben;
- Vollmond in rotem Licht sehen: in Liebesangelegenheiten erröten müssen.
- rote und volle Wangen: Hoffnung, Glück und Gesundheit;
- roter Wein: du bist stets gut gelaunt;
(indisch):
- rotes Band: du wirst eine Einladung bekommen und dich gut unterhalten;
- rote Beeren: sei auf deine Umgebung bedacht, etwas ist nicht in Ordnung;
- Frau mit rotem Haar: unbeständige Liebe;
- rote Haare haben: tückische Menschen werden dich verfolgen; bevorstehende Ärgernisse;
- rote Lippen: beherrsche dich;
- rote Lippen mit Blut: du wirst verleumdet werden.
- rote Nase: Ehre und Reichtum ist dir sicher.
- rotes Papier: achte nicht auf die Nachbarn und deren dummes Geschwätz;
- rote Rosen: gute Freundschaft;
- rote Rübe: Gesundheit;
- rote Wolle: kein Glück bei den Frauen.
TIER = wilde und ungezähmte Persönlichkeitsaspekte,
die der instinktiven Ebene zugeordnet sind
Assoziation: Die wilden und ungezähmten Aspekte der Persönlichkeit.
Fragestellung: Welcher Teil von mir verhält sich wie ein Tier?
Tiere im Traum stehen für Verhaltensweisen, Einstellungen und Denkmuster, die für das jeweilige Tier typisch sind.
Ansonsten repräsentieren sie Triebe, Instinkte, Leidenschaften und Begierden, schlichtweg all das, was man gewöhnlich als primitiv ablehnt,
aber doch nicht übermäßig unterdrücken darf. Eben jene Persönlichkeitsaspekte, die nur auf einer instinktiven Ebene völlig verstanden
werden können.
Tiere stellen Energiefelder aus den Tiefen der Seele dar und repräsentieren unsere Triebe und Instinkte. Es ist das Tierische in uns, dass
sich durch Tiersymbole im Traum zeigt. Da wir in einer Gesellschaft leben, in der das Wilde mehr und mehr unterdrückt und ausgerottet wird,
ist es sehr wichtig, dass es zumindest noch in unseren Innenwelten überlebt. Jeder hat sicherlich schon von einem wilden Tier geträumt und
dabei auch seine eigene Wildheit gespürt.
Tiere im Traum symbolisieren auch unser Gefühlspotential, das sich im alltäglichen Leben fast nur in Krisensituationen äußert, um uns neue
Möglichkeiten zu zeigen. Wenn wir in Krisensituationen Wut, Haß, Eifersucht und Gier empfinden, dann tauchen in unseren Träumen wilde
Tiere auf, die uns verschlingen wollen.
Das sind diejenigen Seiten in uns, die wir als Kinder weder zeigen noch ausleben durften. Typisch ist der Traum eines Mannes, der gerade
von seiner Frau verlassen wurde. Unter dem Schock der Situation träumte er von einem wilden Tiger, der ihn fressen wollte. Als er einen
Stein aufhob, um den Tiger zu erschlagen, wachte er auf. Der wilde Tiger symbolisiert hier sowohl seine Wildheit als auch Aggressivität, die
er im Elternhaus nie zeigen durfte, ohne die Mißachtung seiner Mutter zu riskieren. Seine eigene vitale Männlichkeit blieb an der Mutter
gebunden.
Bei Frauen tritt eine vergleichbare Situation ein, wenn bei Krisen ihre Anteile freigesetzt werden, die sie im Elternhaus nicht zeigen durften.
Diese Anteile zeigen sich auch bei Frauen oft in wilden Tieren, die einen fressen oder zerreißen wollen. Um nun Anteile zurückzubekommen,
ist es notwendig, sie nicht zu töten, sondern sie sich genau anzuschauen. Das bedeutet, dass wir im Traum solche uns bedrohenden Tiere
nicht töten, sondern sie leben lassen sollten. Man begibt sich mit Hilfe der Tagtraumtechnik wieder in seinen Traum hinein und tötet oder
verjagt jetzt nicht das wilde Tier, sondern macht es sich wie im Märchen zu seinem Helfer. Psychologisch gesehen integriert man damit die
Anteile, die an die Eltern gebunden waren.
Die im Traum erscheinenden Tiere versinnbildlichen also unsere Naturseite und weisen auf unseren Trieb und Instinkt hin, sowie auf unsere
Ahnungen. In vielen Fabeln oder Märchen wie auch in den heutigen Karikaturen und Comics werden menschliche Seiten durch Tiere
dargestellt. Um einen Tiertraum näher deuten zu können, empfiehlt es sich, unter den jeweiligen Tiersymbolen nachzulesen. Dabei handelt
es sich meist um ein Gleichnis unseres Tuns oder unserer inneren Beweggründe, unserer Triebe, unserer Lüste, unserer Verklemmungen.
Das Symbol kennzeichnet den Urtrieb in uns, das Wilde, aber auch das Gezähmte und darüber hinaus das Menschliche - Allzumenschliche.
Im Traum kann der Mensch instinktsicher in die Ordnung der Schöpfung zurückfinden. Tiere in einer Herde oder Meute deuten übrigens an,
dass man nahe daran ist, ein Opfer seiner Triebe zu werden. Wenn man darauf angewiesen ist, etwas über seine dringende psychischen
Bedürfnisse zu erfahren, tauchen Tiere in Träumen auf, die diese Bedürfnisse symbolisieren.
Siehe - - Aal Adler Affe Ameisen Amsel Antilope Auster Bär Biber Biene Blutegel Dachs Dackel Delphin Dogge Eber Eichhörnchen Eidechse
Eisbär Elefant Elster Ente Esel Eule Fabelwesen Falke Ferkel Fisch Fledermaus Fliege Flöhe Fohlen Forelle Frettchen Frosch Fuchs Gans
Gazelle Geier Gemse Giraffe Goldfisch Gorilla Hahn Hai Hammel Hamster Hase Haustier Hengst Henne Heuschrecken Hirsch Hornisse
Huhn Hummel Hummer Hund Hyäne Igel Insekten Jaguar Käfer Kakerlaken Kalb Kamel Kängeruh Kaninchen Karpfen Kater Katze
Kaulquappe Kobra Krähen Krake Kranich Krebs Kreuzotter Krokodil Kröte Kuh Lachs Lama Lamm Laus Leopard Libelle Löwe Luchs
Maikäfer Maulwurf Maus Meerschweinchen Menschenaffe Moskitos Motten Mücken Muschel Nachtfalter Nagetiere Nashorn Nilpferd
Ochse Otter Panther Papagei Pfau Pferd Pinguin Pudel Qualle Rabe Ratten Raubtier Raupe Regenwurm Reh Rind Salamander Schaf
Schildkröte Schlange Schmetterling Schnecke Schwalben Schwan Schwein Seehunde Skorpion Spatzen Spinne Stier Storch Taube
Tausendfüßler Tiger Tintenfisch Vieh Vogel Wal Wanzen Wespe Widder Wildschwein Wolf Wurm Zebra Zecke Ziege
- Gezähmte Tiere warnen vor Gefahren, insbesondere vor Täuschungen und Hinterlist.
- Haustiere : Wenn ein Traum von domestizierten {zum Haustier gemachte Tieren} handelt, sind uns jene Persönlichkeitsanteile
bewußt, mit denen man zu einer Einigung kommen muss. Es sind Leidenschaften vorhanden, die kontrolliert nutzbar gemacht werden sollen,
obgleich zu vermuten steht, dass sie auch so nie sehr furchterregend waren. Sie verweisen darauf, dass das Wilde nicht eigentlich
angenommen, sondern verharmlost wird.
- Sprechende Tiere ermahnen, weniger vertrauens- und redselig zu sein.
- Ein Tier mit Jungen ist ein Symbol für mütterliche Eigenschaften und steht daher allgemein für die Mutter. Tierkinder zeigen,
dass man sich mit seinen kindlichen Anteilen oder vielleicht mit Kindern in seinem Umfeld beschäftigt. Verletzte Tierkinder weisen darauf hin,
dass man vielleicht seine Schwierigkeiten bemerkt, reifer zu werden oder sich dem Leben zu stellen.
- Ein Traum, in dem wir Tiere essen, könnte sich um "Dämonen" drehen, die wir uns selbst schaffen und nur dann
überwinden können, wenn wir sie uns konstruktiv einverleiben.
- Körperteile von Tieren: Ihre Deutung ist ähnlich wie jene von menschlichen Körperteilen. Wenn vier Beine besonders
hervorgehoben werden - vielleicht im Gegensatz zu einem Tier mit drei Beinen, steht die ganze, runde Persönlichkeit mit allen vier
vollentwickelten Geistesfunktionen im Zentrum der Aufmerksamkeit.
- Unheimliche Tiere: Jede Bedrohung durch Tiere deutet auf Ängste und Zweifel hin, die man bezüglich seiner Fähigkeit hegt,
mit Irritationen durch das Unbewußte umgehen zu können, wenn es sich regt.
- Verletzte Tiere: Man leidet vielleicht unter emotionalen oder spirituellen Wunden.
- Verwandlung in Tiere: Die eigene Verwandlung oder anderer Menschen in Tiere oder umgekehrt zeigt das Potential für
Veränderung in allen möglichen Situationen.
- Vorgeschichtliche Tiere: Ein Trauma aus der Vergangenheit, vielleicht aus der Kindheit, verursacht möglicherweise
Schwierigkeiten.
- Gottähnliche, sprechende, ehrfurchtgebietende oder weise Tiere oder Tiere mit menschlichen Eigenschaften verdeutlichen,
dass Tiere sich der Macht nicht bewußt sind, die sie geschaffen haben. Sie lehnen sich nicht gegen diese Macht auf, und ihre Weisheit ist
daher unschuldig und einfach. Es ist wichtig, in Märchen und Träumen die Aufmerksamkeit auf diesen duldsamen Aspekt von Tieren zu
lenken, denn man muss mit diesem Teil seines Selbst in Verbindung treten.
- Zusammengesetzte Tiere: Wenn man von Lebewesen träumt, die sich aus mehreren Tieren zusammensetzen, kann dies ein
Hinweis darauf sein, dass Verwirrung darüber herrscht, welche Eigenschaften für bestimmte Situationen ausgebildet werden sollten. Die
verschiedenen Charakteristika der jeweiligen Tiere, aus der sich das Lebewesen im Traum zusammensetzt, müssen aufgenommen und
integriert werden, oder aber in einer Traumfigur sind mehrere potentielle Entwicklungsmöglichkeiten ausgedrückt. Besteht das Lebewesen
zur Hälfte aus Tier und zur Hälfte aus Mensch, erkennt man allmählich seine animalischen Instinkte und formt sie zu einem menschlichen Bild
um.
- Hilfsbereite Tiere stehen für die Art, wie das Unterbewußtsein hilfreiche Bilder aus seinen Tiefen produziert. Die Tierfiguren
machen es uns leicht, diese Hilfe anzunehmen.
- Schädlinge : Sie stellen ein erzwungenes Nachdenken über etwas Unnötiges dar oder über etwas, was in uns eingedrungen
ist.
- Mißgestaltete Tiere: Man erkennt, dass manche unserer Impulse unverschämt oder abstoßend sind.
- Ungeheuer: Eine nicht verstehbare Furcht, die in der Regel von innen aufsteigt, wird im Traum häufig durch Ungeheuer und
Drachen dargestellt. Das verschlingende Ungeheuer kann im Traum die Erkenntnis darstellen, dass die Menschheit letzten Endes wieder in
einem größeren Ganzes aufgehen wird. Wenn man auf oder über dem Ungeheuer steht, kann man seine Angst vor dem Tod meistern und
seine Stärke vielleicht zu seinem eigenen Nutzen einsetzen. Dem Ungeheuer das Herz oder ein anderes lebenswichtiges Organ
herauszuschneiden oder in ihm ein Feuer anzuzünden, stellt den Kampf gegen die dunklen Mächte der Unterwelt dar.
- Reptilien und andere Kaltblüter: Der fühllose, inhumane Aspekt der Instinkte wird oft durch Reptilien und andere Kaltblüter
dargestellt. Sie gelten in der Regel als destruktiv und fremdartig. Wenn ein Traum von Reptilien handelt, weist dies darauf hin, dass man sich
mit der angsterregenden, niedrigeren Seite seiner Persönlichkeit beschäftigt. Vielleicht hat man sie nicht unter Kontrolle und könnte daher
leicht von ihnen verschlungen werden. Jeder Mensch fürchtet sich vor dem Tod oder dem Sterben, aber er muss einen Veränderungsprozeß
durchmachen, um wiedergeboren zu werden.
- Ein Tier zu töten, zerstört möglicherweise die Energie, die ihren Ursprung in den Instinkten hat.
- Das Tier zu zähmen oder zum Nutztier zu machen, zeigt unsere Bemühungen, unsere Instinkte unter Kontrolle zu halten und
sie möglichst produktiv und nutzbringend einzusetzen.
- Wilde Tiere: Normalerweise stehen sie für Gefahr, gefährliche Leidenschaften oder gefährliche Menschen. Eine destruktive
Kraft taucht aus dem Unbewußten auf und bedroht die Sicherheit des Menschen. Im Traum wilde Tiere zu zähmen bedeutet, dass man
vielleicht mit seiner wilden Seite ins Reine gekommen ist. Träume von wilden Tieren sind als sehr positiv zu sehen, da sich in ihnen unsere
Lebensenergie äußert.
- Wirbeltiere: Tiere mit Rückgrat helfen uns, die Eigenschaften, die mit diesen Tieren verknüpft sind, besser zu verstehen. Die
kleineren und niedereren Ordnungen der Wirbeltiere symbolisieren das Unbewußte, die höheren Ordnungen die Gefühlswelt.
- Sucht man Zuflucht vor Tieren, indem man eine Verteidigungshaltung einnimmt oder davonläuft, zeigt dies, dass man mit den
tierischen Instinkten kämpft, die man in seinem Leben für bedrohlich und schädigend hält. Man muss sich damit auseinandersetzen, ob seine
Reaktionen angemessen sind.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- Einschaltung eigener Tiertriebe oder Triebwünsche in das Traumleben.
- Tiere verheißen im Allgemein eine üble Lage; der Charakter jedes einzelnen Tieres ist für die Deutung des Traumes ausschlaggebend.
- viele wilde und zahme Tiere: man wird sich in Gefahr begeben.
- kleine Tiere sehen: manchmal Symbol für ein junges Geschwisterchen.
- Tiere füttern: bedeutet Glück und Reichtum.
- von einem Tier verfolgt werden: Schädigung durch Feinde.
- sprechende Tiere : eine Warnung, sich nicht von anderen schaden bzw. übervorteilen zu
lassen.
- tote Tiere sehen: Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen werden angezeigt.
(arab.):
- Tiere lieben: du wirst echte Freunde haben.
- kleine Tiere wie Mäuse, Vögel usw. können Sinnbilder für jüngere Geschwister sein.
- große Tiere verraten uns eigene Wesenszüge und verborgene Triebe.
- wilde Tiere: Schwierigkeiten im Beruf - auch: du hast mit schwierigen Menschen zu tun.
- Tiere zähmen: fraglicher Gewinn.
- Tiere reden hören: Warnung vor Übervorteilung und Schaden durch andere; auch: du weißt mehr als mancher andere.
- Tiere füttern: Glück - auch: deine Liebe wird erwidert.
- ausgestopfte Tiere: eine eingebildete Gefahr beunruhigt dich; auch: du hängst an lieben Erinnerungen.
- Tiere weiden sehen: du hast treue Freunde - Glück und Zufriedenheit.
- Tiere in einer Vielzahl sehen: es kündigen sich einschneidende Veränderungen an.
- Tiere treiben: achte auf dein Vermögen.
- von Tieren verfolgt werden: ein Feind geht hinter dem Rücken gegen einem vor.
- ein gutes Verhältnis zu Tieren haben: man wird in Zukunft viel Glück haben und in bezug auf schwierige Situationen immer einen Ansprechpartner haben.
- Tiere schlagen: du bist feig und hinterhältig.
- Tier quälen: du bist ein schlechter Mensch.
- Tiere töten: du verlierst deine besten Freunde.
- tote Tiere: Hinweis auf Veränderung der persönlichen Verhältnisse.
(indisch):
- Tiere zähmen: Mißgunst.
- Tiere reden hören: nicht zu offenherzig sein.
- wilde Tiere: deine Geschäfte sind etwas verworren.
PUTZEN = Läuterung,
indem wir etwas Schädliches aus einem Bereich unseres Lebens entfernen
Assoziation: Wiederherstellung der Ordnung; Läuterung; Erhaltung und Pflege.
Fragestellung: Worum kümmere ich mich, oder was stelle ich wieder her?
Putzen im Traum bedeutet, dass man etwas Schädliches aus irgendeinem Bereich seines Lebens entfernt.
Es will uns auffordern, am eigenen Charakter die "Schmutzstellen" durch Weiterbildung, Überwindung von Hindernissen oder Verbesserung
einer Beziehung zu reinigen. Man ...
weiterHOLZ = Verhaltensweisen, die zur Gewohnheit wurden,
selbstkritischer werden sollen
Assoziation: Wachstum.
Fragestellung: Welches ist meine natürliche Form?
Holz im Traum verkörpert oft Ideen, Überzeugungen und Verhaltensweisen eines Menschen, die zur Gewohnheit geworden sind;
wir sollten dann selbstkritisch an uns arbeiten, damit das Leben nicht in Routine erstarrt, das gilt besonders, wenn Holz hart, spröde, dürr oder
faulig ist.
Holz sehen, bedeutet eine Situation, gegen die wir etwas ...
weiterFALLEN = Versagensangst und Kontrollverlust,
unter Lebensangst, Selbstzweifel und Unsicherheit leiden
Assoziation: Versagensangst, Machtverlust, Kontrollverlust.
Fragestellung: Wo in meinem Leben habe ich das Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben? Wo möchte ich landen?
zum Symbol Falle
Fallen im Traum besagt, dass wir auf dem Boden der Tatsachen bleiben und in einer bekannten Situation vorsichtig sein müssen.
Wir könnten uns verletzen, weil wir zu umständlich sind. Das Traumbild des Fallens signalisiert ...
weiterLANG = von etwas nachhaltig beeindruckt sein,
und sich noch lange damit beschäftigen
Lang im Traum {Länge} kann andeuten, dass man von einer Angelegenheit oder Person nachhaltig beeindruckt wurde und sich
noch lange mit ihr beschäftigt.
Siehe Groß Klein Maß Messen
DUENN = einen außerordentlichen zerbrechlichen Seelenteil,
der dringend gestärkt werden sollte
Ist etwas im Traum zu dünn, steht dies für einen Mangel an Stärke und Integrität. Es fehlt einem die innere Stärke, um für sich
selbst aufstehen zu können.
Dünne Arme weisen auf finanzielle Verluste oder Beziehungsprobleme hin. Es mag sein, dass wir plötzlich und unerwartet
Geld für etwas ausgeben müssen, oder eine Beziehung zu einem geliebten Menschen verschlechtert sich, weil wir feststellen, dass unsere ...
weiterINSEKTEN = Beunruhigung und Ärger,
von etwas geplagt oder belästigt werden
Assoziation: Probleme; Unannehmlichkeiten, Verbitterung.
Fragestellung: Was plagt mich? Von wem werde ich gepiesackt?
Insekten im Traum zeigen Probleme und Gedanken an, die uns wirklich sehr ärgern oder mit denen wir nichts zu tun haben
wollen. Oft sind es die eigenen Gedanken oder Gefühle, denen wir hilflos ausgesetzt sind.
In Träumen können Insekten das Gefühl zum Ausdruck bringen, dass uns irgend etwas ...
weiterHAND = Handlungsfähigkeit, Macht und Herrschaft,
sein Lebens durch Energie und Tatkraft gestalten
Assoziation: Fähigkeit, Kompetenz, Hilfe.
Fragestellung: Womit bin ich umzugehen bereit?
Hand im Traum steht allgemein für die Gestaltung des Lebens durch Energie und Tatkraft. Sie gibt Auskunft über unsere
Handlungsfähigkeit. Insofern ist eine Verletzung oder der Verlust der Hand immer ein Zeichen für die Einschränkung des
Handlungsspielraums, oder der Fähigkeit zu agieren. Sie greift, arbeitet, hält fest ...
weiterRECHTS = die Seite des Bewußtseins,
unsere geistigen Interessen und Aktivitäten
Rechts im Traum gilt als Hinweis auf einen männlichen Gesichtspunkt. Wie in der Regel mit der rechten Hand geschrieben und
gehandelt wird, so bedeutet Rechts im Traum die Seite des Bewußtseins, der geistigen Interessen und Aktivität. Die individuelle Bedeutung
ergibt sich aus der Beziehung zu anderen Symbolen im Traum und aus den individuellen Lebensumständen. Im Traum itst diese Seite niemals
als politische Einstellung ...
weiterLINKS = das Unbewußte und Passive,
das aus dem Bauch heraus handeln
Assoziation: Unbewusste verdrängte Gedanken oder Gefühle.
Fragestellung: In welchen Situationen verhalte ich mich passiv?
Links im Traum bedeutet, dass man aus dem Bauch heraus handelt oder sich kreativ betätigt, warnt aber auch davor, dass man
sich zu passiv verhält oder seine Gefühle unterdrückt. Die linke Seite deutet auf die weniger dominante, passivere Seite. Links ist die Seite
des Herzens. Allgemein ...
weiter