ZELT = Bedenken und Ungewissheit,
in der gegenwärtigen Situation auf unsicheren Füßen stehen
Assoziation: Provisorische Wohnstatt des Selbst.
Fragestellung: Mit welchem natürlichen Teil von mir, möchte ich wieder in Verbindung kommen?
Zelt im Traum stellt dar, dass vorübergehende Not oder Gefahr bestehen kann. Es zeigt, wie wir eine Situation einschätzen, in
der wir uns unsicher, verwirrt oder verloren fühlen. Wie wir uns entscheiden zu denken, wenn es keine einfachen Antworten gibt. Wir stehen
in der aktuellen Situation auf unsicheren Füßen.
Ein Zelt symbolisiert im Traum, dass wir unterwegs sind und uns nicht niederlassen und Wurzeln schlagen können. Wo immer wir zur Ruhe
kommen wollen, es wird nur vorübergehend sein. Zelt verkörpert ein Lebensgebäude, das auf unsicheren Fundamenten errichtet ist und
keine Geborgenheit vermittelt. Das kann sich auch aus Abenteuerlust und Leichtsinn erklären. Manchmal fordert es auf, uns von allem zu
befreien, was die Selbstentfaltung, Zufriedenheit und Lebensfreude behindert.
Vielleicht sollten wir für einen gewissen Zeitraum Abstand zu alltäglichen Verantwortlichkeiten gewinnen und unsere Beziehung zu den
Kräften der Natur wiederentdecken. Es kann nützlich sein, wenn wir selbstgenügsam und von niemandem abhängig sind. Wir bauen es in
unserem Traum als unser Haus auf und werden vom Unbewußten damit gemahnt, zukünftig naturbewußter zu leben. Das Zelt ist das Dach
über unserem Kopf, das in manchen Träumen zu einfacherem Denken im Wachleben anregen will.
Spirituell:
Auf dieser Ebene geht die Bedeutung des Zelts im Traum auf das biblische beziehungsweise nomadische Symbol zurück: Es steht für die
Fähigkeit, jederzeit die Zelte abzubrechen und fortzugehen. Wir sind an keinen Ort gebunden und können in kurzer Zeit dort sein,
wo wir sein müssen.
Siehe Abenteuer Asyl Camping Festplatz Flucht Flüchtling Schlafsack Vertreibung Wohnwagen
- Ein Zelt sehen bezieht sich auf eine vorübergehende Situation, eine Übergangszeit oder eine Veränderung des
Tagesablaufs. Wenn der Traum zeigt, dass wir eine Weile in einem Zelt gelebt haben, ist dies ein Zeichen dafür, dass unsere aktuelle
Situation oder Beziehung möglicherweise ein wackeliges Fundament hat, das weder stabil noch sicher ist.
- Ein Zelt aufbauen appelliert an uns, dass wir eine Auszeit nehmen und dem Alltag entfliehen müssen. Machen wir eine Pause
und halten wir uns von unseren Problemen und Stress erst einmal fern. Wir können später erfrischt zu ihnen zurückkehren. Bereiten wir uns
darauf vor, den Sturm zu überstehen, anstatt uns direkt dem Drangsal auszuliefern.
- In einem Zelt schlafen mag andeuten, dass wir auf die widrigen Umstände und Bedingungen reagieren werden, indem wir
eine Auszeit nehmen, in der wir uns erholen, um neue Kraft zu gewinnen. Die schweren Zeiten mögen nicht lange andauern.
- Ein einstürzendes Zelt deutet auf fehlerhafte Absichten von uns oder anderen hin. Beachten wir die vorübergehenden
Korrekturen, die wir an unseren Projekten vornehmen. Suchen wir nach langfristigen Lösungen für unsere Probleme.
- Ein vom Wind weggepustetes Zelt sagt voraus, dass unser Fundament nicht fest genug ist. Wir werden von der Flut der
Probleme umgeworfen und verwundbar.
- Ein zerrissenes Zelt versinnbildlicht, dass unsere Notfallpläne nicht funktionieren werden. Vielleicht glauben wir mit
Einsparungen in die Sicherheitsvorkehrungen, die schwierigen Zeiten überstehen zu können. Überprüfen wir unsere Sicherheitsmaßnahmen
noch einmal, um sicherzustellen, dass alles wie erwartet funktioniert.
- Ein brennendes Zelt bedeutet, dass einige unserer Übergangslösungen angegriffen werden. Seien wir uns bewusst, dass wir
befristete Jobs oder Schulen besuchen, in denen wir nicht lange bleiben möchten. Wir laufen Gefahr, auseinanderzufallen. Machen wir uns
bereit, das sinkende Schiff zu verlassen, um neue Stätten oder Stellen zu finden, in denen wir uns besser fühlen können.
- Eine Zeltstadt voller Obdachloser zu sehen, bedeutet, dass wir mit unangenehmen Menschen unterwegs sind. Vielleicht
denken wir schlecht über sie, aber vielleicht müssen wir mit ihnen zusammen arbeiten oder leben.
- Wenn wir von einem großen Zelt träumen, sollten wir in naher Zukunft viele Menschen kennenlernen. Wir bilden ein stabiles
soziales Netzwerk, indem wir anderen in Zeiten der Not helfen.
- Ein weißes Zelt ohne Muster weist darauf hin, dass wir es in den nächsten Monaten in unserem Privatleben ruhig angehen
müssen. Halten wir die Dinge einfach und alles wird natürlich fließen.
- Ein grünes Zelt sagt voraus, dass wir eine positive emotionale Erfahrung machen werden. Vielleicht haben wir Spaß beim
Campen im Freien mit Freunden und der Familie.
- Ein schwarzes Zelt, sagt eine bevorstehende Krankheit und einen möglichen Krankenhausaufenthalt voraus. Möglicherweise
müssen wir vorübergehend an einem anderen Ort bleiben, um unsere Gesundheit wiederherzustellen.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- Zelt sehen: man will in die Welt hinaus; verkündet, dass deine derzeitige Position unsicher ist;
ferner, dass man Zufriedenheit nur in einem kleinen Heim zu bewahren vermag;
- in einem Zelt wohnen oder schlafen; man wird sich von einem unnötigen Ballast oder Vorurteil befreien und dadurch die Schönheit der Welt erkennen; andererseits kündet es dem Spießbürger eine unsichere Häuslichkeit an; prophezeit Veränderungen; man sollte in der kommenden Zeit etwas sparsamer und bescheidener sein;
- mehrere Zelte: prophezeien Reisen mit unliebsamen Freunden;
- zerrissene oder verschlissene Zelte: es stehen einem Schwierigkeiten bevor;
- in ein Zelt kriechen: man wird in einer Notsituation bei jemandem Unterschlupf finden.
(arab.):
- Zelt sehen: krank werden; auch: vorübergehende Zustände und Abenteuerlust, eine frohe, ungebundene Zeit ist vor dir.
- Zeltlager betreten: Zerstreuung in auswärtigen Kreisen finden.
- in einem Zelt schlafen: man wird sich auf Veränderungen und unter Umständen auch auf Entbehrungen gefaßt machen müssen.
- in ein Zelt kriechen: man wird auch in einer Notlage Unterschlupf finden.
(indisch):
- Zelt sehen: eine lange Reise wird dich in die Welt führen, du wirst ein Wanderleben führen.
TEER = die zäh anhaftende dunkle Seite,
die Verschmutzung seiner Gefühle zugelassen haben
Teer im Traum verweist auf die Möglichkeit, dass man bei weiterem Voranschreiten in eine Falle gerät. Die ölig-klebrige,
braunschwarze Masse hemmt - übersetzt - manchmal unseren Lebensweg.
Teer weist auf jene "dunklen" Seiten der Persönlichkeit hin, die einem zäh anhaften, so dass man sich noch nicht von ihnen befreien
konnte. Manchmal deutet er auch auf eine unangenehme Beziehung hin, aus der man sich nicht lösen konnte.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene wird Teer im Traum mit Negativität assoziiert, da er schwarz und zähflüssig ist.
Siehe Asphalt Öl Pech Ruß Schwarz Straße
- Träumt man vom Teer am Strand, kann dies ein Hinweis sein, dass man auf irgendeine Weise die "Verschmutzung" seiner
Gefühle zugelassen hat.
- Wenn man auf einer frisch geteerten Straße geht und mit dem Schuh klebenbleibt, löst man vielleicht eine Bindung, die einem
nichts mehr hergibt.
- Ist man im Traum teerverspritzt, sollte man sich im Wachleben vor Menschen in der näheren Umgebung in acht nehmen, die
unser Fortkommen behindern und uns sogar Knüppel zwischen die Beine werfen wollen.
- Wenn man mit Teer eine Straße ausbessert, kann dies darauf verweisen, dass man Abnutzungserscheinungen in seinem
alltäglichen Leben repariert.
- Teert man Zaunpfosten, kann dies bedeuten, dass man die Notwendigkeit spürt, sich selbst zu schützen.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- Teer gilt als eine Warnung, sich nicht mit zweifelhafter Gesellschaft abzugeben; warnt vor den
Fallen und Plänen verräterischer Feinde; rät auch zu besonderer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit;
- Teer auf Händen oder Kleidung haben: verkündet Krankheit und Kummer; Ärger und Klatsch;
- ein Teerfaß: sagt eine Reise voraus.
(arab.):
- Teer sehen, sieden oder anwenden: lasse dich nicht von zweifelhafter Gesellschaft verderben.
UNTER = unbewusste Inhalte,
die zur Ergründung der inneren Tiefen beitragen können
Assoziation: Unbewußtes; niederer Aspekt des Selbst.
Fragestellung: Was bin ich bereit hervorzubringen?
Unten im Traum signalisiet die Berührung mit gewissen Inhalten des Unbewußten. Während man im Wachzustand gewöhnlich
keinen Zugang zu seinem Unbewußten hat, kann man im Traum, mit dieser Seite leicht in Kontakt treten.
Fahrten in der Untergrundbahn symbolisieren Reisen, zu denen man bereit - oder gezwungen ...
weiterBBB = wer A sagt, muß auch B sagen,
nicht so wankelmütig sein sollen
B im Traum als Buchstabe erscheint in Träumen geschrieben oder plastisch, kann aber auch ausgesprochen werden. Seine
Bedeutung wird {je nach der Schrift, aus dem er stammt} unterschiedlich interpretiert; in der Schreibweise unseres Alphabets ist es meist als
Hinweis auf psychische Inhalte zu verstehen, die latent {schlummernd} vorhanden, aber nicht voll bewußt sind.
Manchmal kann darin auch die Neigung eines Menschen ...
weiterLIEBESPARTNER = das idealisierte innere Selbst,
ein Teil des höheren Selbst ist bereit, aus dem Unbewussten integriert zu werden
Je nach Geschlecht des Träumenden steht der Liebespartner/Liebhaber/Geliebte für den Animus oder die Anima, umschrieben als das
idealisierte innere Selbst, was oft so gedeutet wird, daß ein Teil des höheren Selbst bereit ist, aus dem Unbewussten integriert zu werden.
Psychologisch: Animus und Anima sind Begriffe aus der Analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung. Es handelt sich hierbei um zwei der
wichtigsten ...
weiterPLATZ = Zentrum der Psyche,
eine bisher unbewußte Problematik ins Bewußtsein rufen
Platz im Traum warnt eindringlich davor, die Augen weiterhin vor Problemen zu verschließen; dabei kommt es auch darauf an,
was auf dem Platz geschieht.
Der Platz im Traumgeschehen hat eine wichtige Bedeutung, auf ihn laufen meist viele Straßen zu; er ist also ein zentraler Punkt, vor allem
wenn er rund oder quadratisch ist, so ist er ein Symbol für das Zentrum der Psyche. Mit einem solchen Traum soll die ...
weiterKLEIN = etwas,
das keine besondere Beachtung erfordert oder Minderwertigkeitsgefühle
Assoziation: Nicht so groß wie die anderen; reduziert; unbedeutend.
Fragestellung: Wo in meinem Leben fühle ich mich klein gemacht? Was bin ich zu reduzieren bereit?
Klein im Traum weist darauf hin, dass Angelegenheiten oder Personen keine besondere Beachtung erfordern. Sieht man sich
selbst klein, kommen darin meist Minderwertigkeitsgefühle zum Vorschein.
Siehe Baby Groß Höhe Kind Lang Schrumpfen Säugling Zwerg
HAUS = Gefühle und Überzeugungen,
mit denen man vertraut ist oder die man für richtig hält
Assoziation: Das Sein, das Haus des Selbst.
Fragestellung: Was glaube oder fürchte ich in bezug auf mich selbst?
Haus im Traum steht für die momentane Lebenseinstellung oder wie wir unsere aktuellen Lebensumstände beurteilen. Wobei wir
versuchen, die augenblickliche Lage aufgrund bereits vertrauter Erfahrungen einzuschätzen, oder von Überzeugungen, die sich im Leben
bewährt haben.
Die verschiedenen ...
weiterBUS = Veränderung, Ortswechsel und Aufbruch,
in der Gemeinschaft rasch vorwärtskommen werden
Assoziation: Gemeinsame Reise; Kollektivverkehr.
Fragestellung: Welches Verhältnis besteht zwischen meiner persönlichen Macht und dem kollektiven Bewußtsein?
Der Bus im Traum stellt eine unangenehme oder unerträgliche Situation dar, bei der wir viel Geduld aufbringen müssen. Etwas
funktioniert nicht nicht so, wie wir es uns vorstellen, oder wir glauben, dass etwas zu lange dauert. Ein Fernbus kann auch für ...
weiterPARKEN = die längst verdiente Pause einlegen wollen,
über eine Auszeit nachdenken
Parken im Traum zeigt, dass wir auf dem Lebensweg die längst verdiente Pause einlegen wollen. Wir denken bei der
Entscheidungsfindung über eine Auszeit nach. Wir glauben, mehr Ruhe oder Freizeit zu benötigen. Auch: Verzögerungen; auf etwas warten
müssen;
Der Parkplatz stellt ein Problem oder eine aktuelle Lebenssituation dar. Er spiegelt die Unfähigkeit oder den Unwillen, an
einem Problem zu arbeiten oder es zu ...
weiterEBENE = einen geebneten Lebensweg,
weder Hindernisse noch Störungen befürchten müssen
Ebene imTraum deutet an, dass der Lebensweg geebnet ist, für ein nicht allzu beschwerliches Fortkommen scheint gesorgt zu
sein. In der Ebene kann man weit blicken, frühzeitig Hindernisse sehen und sie umgehen.
Als Traum mit negativer Stimmung steht die Ebene für Langeweile; es sind weit und breit keine Herausforderungen und Anregungen in Sicht.
Als positiver Traum: ungehinderter Ausblick {"Weitblick"}, keine Hindernisse ...
weiter Weitere Symbole des Traumes sind: Siehe
Macht