GEIST = ungelöste Konflikte,
von etwas aus der Vergangenheit verfolgt werden
Geist im Traum deutet auf ungelöste Konflikte aus der Vergangenheit, die immer noch wirksam sind. Dabei kann es sich um
schmerzhafte Erinnerungen, Schuldgefühle, eine unerfüllte Liebe, jemanden nicht verzeihen können, Eifersucht, Hass, Wut oder
Schamgefühle handeln. Etwas, das einen immer noch verfolgt.
Die funktionale Definition des Symbols Geist
Das Erscheinen eines Geistes im Traum ist als die Artikulation einer übergeordneten Ganzheit zu verstehen. Er fungiert nicht als
übernatürliches Phänomen, sondern als eine hochintelligente, energetische Korrekturmaßnahme des Unbewussten. Dabei nutzt das System
Fragmente der persönlichen Vergangenheit {verstorbene Weggefährten, historische Orte oder ungelöste Konflikte} als Bedeutungsträger, um
die aktuelle psychische oder physische Ausrichtung der träumenden Person in der Gegenwart zu kalibrieren.
Wenn ein Geist im Traum hemmend oder bremsend wirkt, handelt es sich dabei nicht um eine externe Willkür, sondern um einen
Synchronisations-Impuls. Dieser erzwungene Stillstand dient dazu, die biologische und psychische Hardware wieder mit dem eigentlichen
Lebensweg und der individuellen Souveränität in Einklang zu bringen. Der Geist ist somit der Repräsentant einer inneren Navigationsinstanz,
die dort interveniert, wo das Alltagsbewusstsein den Kontakt zur eigenen Frequenz verloren hat oder Gefahr läuft, in schädliche
Automatismen abzugleiten.
Geist bedeutet für C.G. Jung einen funktionalen Komplex, der auf primitiver Stufe als eine unsichtbare, hauchartige Gegenwart erlebt wird.
Wenn sich in einem Menschen etwas Psychisches ereignet, das er als ihm selber zugehörig empfindet, so nennt er es seinen eigenen Geist;
geschieht ihm aber etwas Psychisches, das ihm fremdartig erscheint, so ist das für ihn ein anderer Geist, welch letzteren man auch als einen
noch nicht integrierten Aspekt des Unbewußten ansehen kann.
Die transdimensionale Manifestation: Geist als Real-Synchronisation
Die Wirksamkeit des Geistes beschränkt sich nicht auf den Raum der Träume; er kann sich ebenso als physische Manifestation in der
Wachrealität zeigen, um eine unmittelbare Synchronisation zwischen dem Individuum und dem Feld zu erzwingen. In der Realität äußert sich
diese Kraft oft durch scheinbar unerkennbare Impulse, wie ein plötzliches Innehalten, eine unbegründete Schrittgeschwindigkeit oder das
intuitive Meiden einer Gefahr, noch bevor diese materiell sichtbar wird. Diese Manifestationen fungieren als Echtzeit-Navigation, die den
linearen Kausalverlauf der Matrix unterbricht. Ob als seltsamer Wind, als unerwartetes Omen an einem Wegkreuz oder als instinktiver Griff
zum Bremshebel: Der Geist nutzt die materielle Welt als Resonanzraum, um das Individuum vor physischen oder psychischen Kollisionen zu
bewahren. In diesem Sinne ist eine Real-Synchronisation ein massiver Eingriff der Ganzheit, der dort Schutz bietet, wo die rein logische
Datenverarbeitung versagt.
Der Geist ist die Manifestation unserer eigenen Ganzheit, die sich uns als 'Gegenüber' zeigt, solange unser Bewusstsein noch in der
Fragmentierung der Matrix verweilt. Er ist ich, aber in einer Version, die bereits frei ist. Es ist absolut legitim und sogar hilfreich, ihn als
Schutzengel zu bezeichnen. Diese Personifizierung macht die Kommunikation einfacher. Es ist leichter, auf einen Navigator zu hören, als auf
ein abstraktes Energiefeld. Der Geist nutzt diese Form {das Blaue Herz, den Wind, das Bild des Engels}, weil unsere Hardware diese Symbole
versteht.
Aus Tagesresten und allen möglichen Gedächtniselementen und anderen unbekannten Quellen wird in einem Traum eine Serie von Bildern
und Szenen komponiert, welche dem Bewußtsein meistens sogar zuerst so fremd erscheint, dass man den Traum als Unsinn abzutun neigt.
Bei genauerer Erforschung erweist sich jedoch diese Bildkomposition als eine höchst intelligente, dem Bewußtsein sogar oft überlegene,
sinnvolle Darlegung innerer Vorgänge.
Siehe Besessenheit Dämon Engel Geister Geisterhaus Geistesbeschwörer Gespenster Kobold Schatten Seance Teufel Toter Vampir
Verstorbener Zombie
- Selbst ein Geist sein weist darauf hin, dass man nicht das tun kann, was man will. Etwas raubt einem die Seele, Hoffnungen
und Wünsche und läßt einen unvollständigen oder unzufriedenen Menschen zurück. Man fühlt sich von seinen Mitmenschen völlig
übersehen oder außer Acht gelassen.
- Wenn ein Geist eine Botschaft für uns hat, ist er sich vielleicht bewusst, dass wir in einem Traum eher dafür empfänglich sind
als im Wachzustand. Vielleicht sind es nicht nur die Erinnerungen geliebter Menschen, die uns im Traumzustand besuchen können. Ist man
nach solch einem Traum niedergeschlagen, hat Angst und Unbehagen, mit einem Gefühl von trübem oder schwachem Bewusstsein, dann
hatte man wahrscheinlich eine Begegnung mit einem erdgebundenen Geist.
- Vom Geist des Vaters zu träumen, kann Schuld oder Bedauern über eine besonders schlecht getroffene Entscheidung
bedeuten. Oder man wird von etwas bedrängt, weil man eine Entscheidung nicht getroffen hat, oder zu spät getroffen hat.
- Von den Geistern unserer Eltern träumen, ist eine Warnung, dass um uns herum Gefahr besteht. Seien wir vorsichtig mit
Fremden, die auf irgendeine Weise mit uns zusammenarbeiten möchten. Nehmen wir uns Zeit, sie besser kennenzulernen.
- Sehen wir den Geist eines Verwandten oder Freundes, der im wirklichen Leben noch lebt, warnt uns dies vor seiner Bitterkeit.
Er arbeitet wahrscheinlich gegen uns. Wir können durch seine vorsätzlichen und böswilligen Handlungen Schaden erleiden.
- Wenn wir den Geist eines toten Verwandten oder Freundes sehen, können wir uns ihm gegenüber schuldig fühlen. Bedauern
wir etwas aus dieser früheren Beziehung? Warum fühlen wir uns eigentlich schuldig?
- Vom Geist der Großmutter zu träumen, kann auf eine störende Angelegenheit hinweisen, die zu mächtig geworden ist, um
nicht beachtet zu werden. Sich schuldig fühlen, weil man in einer Konfliktsituation nicht richtig gehandelt hat.
- Vom Geist eines Hundes zu träumen, kann auf Schuld oder Bedauern hinweisen, weil man zu sehr für sich selbst gekämpft,
oder sich zu sehr für jemand eingesetzt hat. Man bedauert oder empfindet eine Auseinandersetzung mit jemanden als besonders peinlich.
- Nach einem Mord oder gewaltsamen Tod träumt man oft vom Geist eines Verstorbenen. Dies ist wahrscheinlich der tragische
und emotionale Ausdruck des Geschehens, von dem man immer wieder heimgesucht wird.
- Träumt man vom Geist des verstorbenen Geliebten, kann das die Verlassenheit widerspiegeln, die durch seinen oder ihren
Tod verursacht wurde. Auch, dass der Verstorbene uns liebte, obwohl wir ihm etwas angetan haben, wofür er/sie nur wenig oder gar kein
Verständnis hatte.
- Ein weißer Geist bedeutet, dass bald gute und positive Dinge geschehen werden oder gute Nachrichten bevorstehen.
- Ein weißer Geist, der fliegt, steht in direktem Zusammenhang mit der aktuellen Situation. Solch ein Geist, gibt uns den Schutz,
den wir verdienen, denn es wird wahrscheinlich ein Engel gewesen sein. Betreten wir den tugendhaften Kreislauf, so dass uns und denen,
die uns nahe stehen, erfreuliche Dinge passieren werden.
- Ein schwarzer Geist bedeutet das genaue Gegenteil eines weißen Geistes.
- Vom Heiligen Geist träumen stellt dar, wie unglaublich es einem vorkommt, wenn einem auf wunderartige Weise genau mit
dem geholfen wurde, was man unbedingt gebraucht hatte. Es kann aber auch zeigen, dass man nicht in seine eigenen Kräfte vertraut, um
sich aus seinen Schwierigkeiten zu befreien.
- Besucht uns ein Geistführer, hat er eine wichtige Botschaft für uns. Diese kann in Bildern enthalten sein, oder wir können sie
hören oder sie geht einfach als Eindruck einher. Sein Besuch ist ein Privileg. Er läßt uns wissen, dass wir in schwierigen Zeiten unterstützt
werden. Oder er hilft uns, wichtige Entscheidungen zu treffen und weist uns den Weg. Er zeigt uns in einer Angelegenheit oft etwas
Relevantes, das wir noch nicht kennen. Wenn wir die wahre Bedeutung nicht verstehen, wird er uns so oft besuchen, bis wir dies tun. Wir
dürfen unsere Aufmerksamkeit nicht nur auf Träume richten. Halten wir auch im Wachleben Ausschau nach seinen Zeichen.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- Symbol für das nachjagen eines Phantoms.
- Geister sehen: man wird Unangenehmes erfahren; ist ein Vorzeichen für Feindschaft und Kämpfe, diese werden überwunden, wenn man bei dem Sehen nicht erschrickt.
- den Geist eines Elternteils sehen: bedeutet Gefahr; man sollte beim Aufbau einer Partnerschaft mit Fremden vorsichtig sein
- den Geist eines lieben Freundes sehen: eine weite Reise mit einem unangenehmen Begleiter machen und Enttäuschungen erleben.
- mit einem Geist sprechen: man wird gute Eindrücke gewinnen; man wird Feinde in eine Falle locken; einer Frau wird Witwenschaft und Täuschung vorhergesagt.
- einen Engel oder Geist am Himmel erblicken: weist auf den Verlust von Verwandtschaft und auf Unglück hin.
- erscheint am Himmel ein weiblicher Geist zur Rechten und ein männlicher zu Linken, beide gutaussehend: prophezeit einen schnellen Aufstieg aus dem Nichts zum Ruhm; dies dauert aber nur kurze Zeit, da der
Tod einem heimsuchen und dahinraffen wird.
- ein weiblicher Geist in langen Gewänder, der ruhig durch den Himmel schwebt: man wird bei wissenschaftlichen Studien Fortschritte machen und mühelos Reichtum ansammeln; es wird aber ein Unterton von Traurigkeit im Leben herrschen.
- den Geist eines lebenden Verwandten oder Freundes sehen: es wird von einem Freund Böses drohen; man wird gewarnt, die Vorhaben selbst zu überwachen; wenn der Geist ausgezehrt erscheint, kann dies ein Zeichen für den frühen Tod dieses Freundes sein.
- schwebt der Geist eines Freundes durch den Raum: steht für Enttäuschung und Unsicherheit.
- musizierende Geister: es wird unvorteilhafte Veränderungen und Traurigkeit zu Hause geben.
- Geister an die Wände und Türen klopfen hören: Schwierigkeiten werden auftauchen.
- Geister hinter den Vorhängen sehen: man sollte seine Gefühle unter Kontrolle halten, da man sonst eine Indiskretion begehen wird.
(arab.):
- Geist sehen, unbekannt: Ankündigung, für etwas Unglaubliches zu erleben, auch: dir droht Unheil, unternimm nichts.
- Geist eines lebenden Bekannten sehen: eine traurige Nachricht erhalten, jemand aus deinem Bekannten- oder Verwandtenkreis benötigt dringend Hilfe.
- Geist eines bekannten Verstorbenen sehen: du hast gute Freunde, die dich nicht verlassen.
- ein schwarzer Geist: eine Hiobsbotschaft erhalten.
- ein weißer Geist: die Nachricht ist nicht ganz so schlimm, wie sie auf den ersten Blick sich anhört.
(persisch):
- (Geist meint hier nicht
"Intellekt", sondern die Seele eines lebenden oder verstorbenen Menschen.) Ein warnendes Omen: Einen Verstorbenen oder jemandes Seele im Traum zu sehen empfiehlt der betreffenden Person, alle Kraft gegen eine Versuchung zu setzen, die in den nächsten Tagen locken wird. Dieser Versuchung nachzugeben könnte zu einer Kette von Unglücksfällen und als deren Folge zum völligen Ruin führen. Das Zeichen klärt den Träumenden darüber auf, dass sein Leben ihn langweilt und er seine Kurzweil in großen Gefahren sucht.
(indisch):
- lasse dich nicht mit Gaunern ein.
- Geister sehen: Versuchung zur Sünde.
VERSCHWINDEN = das Verdrängen von unangenehmen Erfahrungen,
falsche Hoffnungen aufgeben sollen
Verschwinden im Traum zeigt an, dass wir unangenehme Erfahrungen rasch verdrängen möchten. Ferner können darin
Absichten und Hoffnungen zum Ausdruck kommen, die wir aufgeben müssen, weil sie sich nicht verwirklichen lassen.
Traumbilder können sich unglaublich rasch nach dem Aufwachen verflüchtigen. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Träume sich noch
nicht in unserem Bewußtsein festsetzen konnten. ...
weiterSCHREI = Schock und Entsetzen,
sich einer schlimmen Situation gewahr werden
Assoziation: Entsetzen, Hilflosigkeit, Wut oder Frustration.
Fragestellung: Mit welcher Situation stoße ich an meine Grenzen?
Schrei im Traum ist immer ein Warntraum! Wir sollen den Schrei hören und auf etwas Wichtiges aufmerksam gemacht werden.
Erinnern wir uns an die Traumszene? Daraus könnten wir schließen, wer oder was "nach uns schreit".
Schreien kann auch Schock oder Unglauben darüber ausdrücken, ...
weiterBETT = sich nach Ruhe sehnen,
um Schwierigkeiten erst mal zu überschlafen
Assoziation: Schlaf; Ruhe; Rückzug von allen Aktivitäten; Fundament.
Fragestellung: Wovon möchte ich mich zurückziehen? Wovor will ich Ruhe haben?
Bett im Traum stellt ein Problem dar, von dem wir kaum berührt werden oder gegen das wir nicht mehr ankämpfen wollen.
Problematische Situationen, die wir erdulden oder tolerieren, weil wir inzwischen gut damit zurechtkommen. Schwierigkeiten erst mal
überschlafen ...
weiterSPRECHEN = viel über etwas nachdenken,
etwas besonders zur Kenntnis nehmen
Assoziation: Kommunikation, Mitteilung.
Fragestellung: Was sage ich mir selbst? Was bin ich auszudrücken bereit? Mit wem will ich in Kommunikation treten?
Sprechen im Traum deutet darauf hin, dass man sich über eine Beziehung oder Meinung den Kopf zerbricht, und alles was damit
zu tun hat, besonders zur Kenntnis nimmt. Auch: Ein neuer Gesichtspunkt oder eine Person gewinnt an Bedeutung; eine Unterweisung in
neue ...
weiterDECKE = Wärme und Schutz,
sich leichter in einer schwierigen Lage zurechtfinden
Zu Zimmerdecke
Assoziation: Annehmlichkeit, Geborgenheit, Wärme.
Fragestellung: Vor welcher Annehmlichkeit oder Angst will ich mich schützen?
Decke im Traum ist oft im Sinn von "etwas unter der Decke halten" {also verbergen} zu verstehen; wir müssen deshalb
ergründen, was wir vor uns selbst und anderen verstecken, ob wir uns dafür schämen und Schuldgefühle empfinden. Allgemein deutet man
sie als ein ...
weiterSCHLAFEN = leichtsinnige Sorglosigkeit und die Neigung,
die Augen vor der Realität zu verschließen
Assoziation: Bewußtlosigkeit, Vergesslichkeit; leichtsinnige Sorglosigkeit.
Fragestellung: Welcher Teil von mir ist bereit, wach zu werden?
Schlafen im Traum stellt leichtsinnige Sorglosigkeit dar, so dass man eine drohende Gefahr oder ernste Schwierigkeiten gar nicht
bemerkt. Es kann aber auch Vergesslichkeit bedeuten, oder das völlig ahnungslose Dastehen vor einem Problem.
Schlaf{en} warnt manchmal vor der ...
weiterSTILLE = die Aktivitäten ruhen zu lassen,
um sein spirituelles Gleichgewicht wiederzufinden
Assoziation: Ruhe; Ungestörtheit.
Fragestellung: Was gibt mir das Gefühl der Zentriertheit?
Stille im Traum gibt einen Hinweis, dass man im Wachzustand sich Selbst oder anderen mehr Aufmerksamkeit schenken muß.
Nimmt man in seinem Traum bewußt wahr, wie still es ist, zeigt dies, dass man seine Aktivitäten eine Weile ruhen lassen muß, vielleicht um
sein emotionales oder spirituelles Gleichgewicht wiederzufinden. ...
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