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Am 30.03.2015
gab ein junger Mann im Alter zwischen 21-28 diesen Initationstraum ein:

Worte sind besser als Kämpfe

Ich war bei meinem Elternhaus. Es war aber zum Teil sehr stark verändert. Es hatte viele neue Aspekte. Es war von außen viel komplexer als zuvor. Ich sollte etwas am Dach reparieren. Da war ich auch schon auf dem neuen Flachdach. Mein Vater war auch da. Wir Beide gerieten verbal, wieder an einander. Er wollte mir wieder Vorschriften machen. Allerdings lief diese Auseinandersetzung, im Gegensatz zu den Früheren, sehr diplomatisch ab. Er bestand nicht, mit totaler Überzeugung, auf seine Meinung. Er versuchte es eher listig und hinten herum. Ich durchschaute seine Taktik, recht schnell. Ich gab ihm deutlich zu verstehen, dass er mich in Ruhe lassen sollte. Ich war der zahlreichen Konfrontationen überdrüssig. Ich hatte mit ihm abgeschlossen. Außerdem hatte ich ihm, in der Vergangenheit, auch deutlich gezeigt, dass ich mich nicht bevormunden lasse. Ich hatte ihn schon mal, vernichtend besiegt. Ich sah keinen Grund, dies noch mal tun zu müssen. Er wusste, dass er mich nicht beherrschen konnte. Ich ging ein Gerüst herunter und stand im Vorgarten. Mein Opa war da. Auch er wollte mir wieder Vorwürfe machen. Er hatte allerdings nichts gegen das, was ich tat, sondern er hatte etwas gegen die Art, wie ich mit meinem Vater sprach. Er hielt es für ungebührlich. Auch ihn ließ ich links liegen und winkte nur ab. Er schien nicht verstanden zu haben, dass ich nur frei Arbeiten konnte, wenn ich so redete. Alle fanden das was ich tat sehr gut, außer mein Vater. Hätte ich mich ihm gebeugt, hätte ich nicht so gut arbeiten können. Ich ging in das Haus herein. Ich war in einem Raum mit, im Kreis aufgestellten, Stühlen. Meine Mutter, mein Vater und mein Opa waren da. Sie schienen mit mir reden zu wollen. Ich hatte nichts dagegen. Ich diskutiere sehr gerne. In einer solchen Runde, kann man bestimmt viel lernen. Meine Mutter eröffnete die Diskussion.
Sie wollte wissen, warum ich nicht auf meinen Vater hören würde. Zu meiner eigenen Überraschung, blieb ich ganz ruhig. Früher fuhr ich bei einem solchen Thema, leicht aus der Haut. Besonders weil ich die Umstände, schon so oft erklärt hatte. Mir schien bewusst zu werden, dass ich als Erwachsener, in einer zeitlichen Epoche, meiner Kindheit war. Es war die Zeit, vor dem Tod, meines Vaters. Ich war halt jetzt nur kein Kind, sondern ich bereiste diesen Teil meines Lebens, als Erwachsener. Alle waren begierig auf meine Antwort und brannten darauf, mir Kontra geben zu können. Ich antwortete ganz ruhig:´´ Warum soll ich jetzt auf meinen Vater hören? Der verreckt doch sowieso, in ein paar Monaten. Ich schaute meinen Vater an. Er schaute unter sich, als ob er sich schämen würde. Meine Mutter und mein Opa schauten mich erstaunt an. Ich erwiderte, frei von jeglichem Zweifel, die Blicke. Sie sagten nichts. Die Worte schienen ihnen im Halse, stecken geblieben zu sein. Ich wachte auf.



 
[A-Z a-z 0-9] + [!-@._*:]


 


 

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