WEISS = Unschuld und Reinheit,
die auf guten und ehrlichen Absichten beruht
Assoziation: Reinheit; Klarheit; Licht.
Fragestellung: Was will ich läutern?
Weiß im Traum steht für Unschuld, Reinheit und Vervollkommnung, nach der man strebt, die man aber nie ganz erreicht. Da es
sich in die Spektralfarben auflöst, ist das Weiß im eigentlichen Sinne farblos. Es bedeutet Reinheit, weshalb in vielen Ländern die Braut
weißgekleidet vor den Altar tritt, aber auch Enthaltsamkeit, Kühle und Unfruchtbarkeit.
Die Farbe, die alle Farben in sich birgt. Sie verweist auf Unschuld, spirituelle Reinheit und Weisheit. In manchen Kulturen im Fernen Osten gilt
weiß als Farbe der Trauer und des Todes. Weiß als Traumfarbe könnte daher auch eine Todesahnung signalisieren. Es symbolisiert, Macht
und den Widerschein des Absoluten. Weiß tritt sowohl als aggressive "Farbe" auf, wie auch als Farbe der Unschuld.
Als Traumfarbe sollten wir immer bedenken, dass Weiß sich leicht beschmutzt. Vielleicht geht es in dem betreffenden Traumbild darum,
etwas zu bereinigen - oder umgekehrt "durch den Kakao zu ziehen"!
Siehe Farben Grau Kleidung Licht Schnee Schwarz Transparent
- Weißer Anstrich kann Verfolgungsideen anzeigen, die manchmal krankhaft sind.
- Ein weißes Auto symbolisiert eine Wendung im Leben, die sowohl gut als auch schlecht sein kann. Solch ein Traum ist
jedoch eher positiv zu werten, es sei dann man ist ein besonders konservativer Mensch, der Veränderungen nicht mag.
- Weiße Bänder deuten auf Sehnsucht nach treuer Liebe, grüne auf Hoffnungen, rote auf bevorstehende Freude und
schwarze auf Trauerfälle hin.
- Weiße Dessous deuten auf Unschuld und Verführung hin.
- Weiße Feder steht für Idealismus, Reinheit und Unschuld, vielleicht aber auch für eine gewisse Naivität und Unreife der
Persönlichkeit.
- Weißes Haar wird oft als Zeichen für Weisheit angesehen, so kann es auch im Traum gedeutet werden.
- Weiße Kleidung trägt, wer "farblos" auffallen und - schon allein durch die Schmutzempfindlichkeit weißer Kleidung -
extravagant wirken {und sich von den anderen abheben} will {früher: die weißen Uniformen höherer Offiziere, die typische Ballkleidfarbe der
Töchter aus gutem Hause usw.}.
- Von einer weißen Leere zu träumen, kann eine dramatische Veränderungen im Leben bedeuten, die kein Ende zu haben
scheint.
- Weiße Nelke deutet eine selbstlose Freundschaft an.
- Ein weißer Raum zeigt auf einen persönlichen Bereich des Lebens der makellos und ehrlich ist.
- Weiße Rose steht für "unschuldige", oft schüchterne Liebe.
- Weiße Trauben versprechen Gewinne, blaue warnen vor Verlusten.
- Weiße Wolle warnt vor zu viel Vertrauensseligkeit.
- Weiße Farbe im Traum steht im realen Leben für etwas, das perfekt, rein, oder echt ist {z.B. vollkommene Ideen, oder gute
und ehrliche Absichten usw.}.
- Durch Weiß gebrochene Farben drücken eine Verfeinerung aus, die sich auf die Symbolik der entsprechenden Farbe
bezieht.
- Schwarz und Weiß verweist den Träumer auf die Integrierung seiner inneren Gegensätze.
- Wenn man sich von weißen Lichtern umgeben sieht, bedeutet, dass man spirituell transformiert wird, zumindest für die Dauer
des Traums.
- Weiß kann für eine Frau als Unschuld, Unreife oder Verarmung des Gefühlslebens stehen.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- weiße Astern: man wird in nächster Zeit von einem Todesfall in der näheren Umgebung hören;
- weiße Bänder deuten auf Sehnsucht nach treuer Liebe, grüne auf Hoffnungen;
- weißes Band: steht für die reine Liebe;
- Ein weißer, voller Bart steht als Symbol für Weisheit; er kann sich auf das eigene Unbewußte oder auf eine Person beziehen, die man als Ratgeber befragen soll;
- sauberes weißes Bett sehen: Sorgen werden verschwinden;
- in blendend weißer oder reich verzierter Bettwäsche schlafen: Verbesserung der materiellen Situation;
- ein weißes, unbeschriebenes Blatt: neue Möglichkeiten und neue Chancen tun sich auf;
- weiße Blumen: verkünden Traurigkeit;
- mit weißen Blumen geschmückte Gräber, Urnen: sind für Vergnügen und weltliche Freuden von Nachteil;
- weiße Bohnen: Verleumdung und evtl. Beschimpfung, namentlich mit Nachbarn;
- weißes Brot essen: Wohlstand und Zufriedenheit;
- weiße Chrysanthemen pflücken: Verlust und große Bestürzung;
- eine Straße mit weißen Chrysanthemen entlang gehen, wobei hier und da eine gelbe zu sehen
ist: kündigt ein seltsames Gefühl von Trauer und Verlust an, dass zu einer Entfaltung der Gefühle und neuer Kraft führt;
- weißer Dampf: hat eine günstige Vorbedeutung;
- weiße Enten: bedeuten Sparsamkeit und gute Ernte;
- einen weißen Esel sehen: symbolisiert sicheren und anhaltenden Wohlstand, der es einem ermöglicht, sich ganz mit den Liebhabereien
zu befassen; einer jungen Frau verheißt dies, den langerhofften Zugang zu einer bestimmten Gesellschaftsschicht;
- weißer Essig: bedeutet Beleidigung.
- ein weißer Faden: man wird mit einigen Personen bald in näheren Kontakt treten;
- mit einem schwarzen Faden ein weißes Kleid nähen: bedeutet Unheil;
- weiße Feder steht für Idealismus, Reinheit und Unschuld, vielleicht aber auch für eine gewisse Naivität und Unreife der Persönlichkeit.
- eine weiße Fledermaus sehen: gilt als sicheres Todessymbol; häufig stirbt bald darauf ein Kind;
- weiße Friedenstauben sehen: gelten als Omen für eine gute Ernte und denkbar treue Freunde;
- ein Schwarm weißer Tauben: verheißt ruhige, unschuldige Vergnügungen und eine glückliche Zukunft;
- weiße, saubere Gardinen aufhängen: es kommen unbekannte Gäste;
- ein weißes Gewand bedeutet Unschuld und ein saumloses Gewand Heiligkeit.
- sich oder andere im weißen Gewand sehen: deutet auf Veränderungen hin; auch: man kann seine Traurigkeit fast immer
gut ertragen;
- mit einer Person, die ein weißes Gewand trägt, gehen: prophezeit dieser Person Schmerz und Krankheit, außer es ist eine
junge Frau oder ein Kind; dann ist dies ein schönes Umfeld, das mindestens eine Jahreszeit lang bestehen bleibt;
- graues oder weißes Haar: sehr glückverheißend; besonders wenn man sich in der Gesellschaft eines grauhaarigen Menschen befindet;
- weißes Haar wird oft als Zeichen für Weisheit angesehen, so kann es auch im Traum gedeutet werden.
- schöne weiße Hände haben: ein Zeichen für den Gewinn guter Freunde;
- ein sauberes weißes Handtuch sehen: eine kurze Krankheit durchmachen müssen, von der man sich schnell erholt;
- weiße Haut: bedeutet Freude; Erfolg im Leben;
- weiße Hose: du wirst einen Irrtum einsehen;
- weißen Hund sehen: eine gute, angenehme Bekanntschaft;
- weiße Johannisbeeren: Friede und reichlicher Verdienst; Glück in einer Liebesangelegenheit; Genugtuung;
- weiße Kaninchen: Freude; treue Liebe, ganz gleich ob verheiratet oder ledig;
- eine saubere weiße Katze: symbolisiert Verwicklungen, die zwar auf den ersten Blick harmlos scheinen, dann aber zu Geldverlust führen und Anlaß zu Trauer geben;
- eine weiße Katze sehen: eine zarte Liebe zu einem anderen Menschen keimt auf;
- ein weißes Kleid anziehen oder tragen: man wird angenehm empfangen werden;
- weiße oder rasa Korallen: zeigen positive Einfälle an, viel Inspiration und Intuition;
- Blut auf dem weißen Fell sehen: Unschuldige müssen durch Verrat und Missetaten anderer leiden;
- eine saubere weiße Leinwand sehen: verheißt den Beginn einer günstigen Periode;
- weiße Lilien sehen: du wirst treu geliebt;
- Lokomotive mit weißen Dampf: die vorgesehene Reise bringt Gutes;
- weiße Mäuse sehen: man macht sich unnötige Gedanken über etwas;
- weißes Mehl: die Ernährung wird gut sein;
- weiße Nelke deutet eine selbstlose Freundschaft an.
- glatte und weiße Oberschenkel haben: mit Glück und Freude rechnen;
- leeres, weißes Papier: kündet einen Prozeß an; demnächst wird ein wichtiges Schriftstück eine Rolle spielen;
- weiße Pferde: stehen für Freude und Glück;
- weiße Ratten: man wird seine Schwierigkeiten erfolgreich überwinden;
- weißen Rauch sehen: verkündet Glück, das aber nur von kurzer Dauer sein wird;
- weiße Rose steht für "unschuldige", oft schüchterne Liebe.
- weiße Rosen blühen sehen: bedeuten Glück; eine stille, reine Liebe hat einen erfaßt;
auch: man wird von einem Mensch heimlich geliebt der zu schüchtern ist, einem diese Gefühle zu gestehen;
- weiße Rosen ohne Sonnenschein oder Tau: verheißen eine schwere, wenn nicht sogar tödliche Krankheit;
- weiße Rosen pflücken: bedeutet den schüchternen Versuch, das Glück zu fassen;
- weiße Rüben: bedeuten Gefahr; in Frauenträumen auch Zeichen für Komplikationen in der Liebe;
- weiße Schafe: stehen für treue Freunde;
- eine weiße Schlange sehen: sie ist eine Überbringerin von Weisheit oder geheimen Botschaften;
- in einen weißen Schleier gehüllte Dame: du kannst einer Verführung nicht widerstehen;
- große weiße Schneeflocken, die man durchs Fenster sieht: verheißen ein ärgerliches Gespräch mit dem Partner; die Entfremdung wird durch Geldsorgen noch verstärkt;
- weiße Kreideschrift auf einer Tafel sehen: verheißt schlechte Nachrichten über eine erkrankte Person und bedroht Finanzen durch Unwägbarkeiten des Handels.
- weiße Schwäne beobachten: man hat gute Zukunftsaussichten;
- weiße Taschentücher in Mengen: man wird Schmeicheleien widerstehen und gelangt zu wahrer Liebe sowie den Ehestand.
- eine weiße Taube fliegen sehen: Glück und Erfolg in Unternehmungen;
- weiße Trauben versprechen Gewinne, blaue warnen vor Verlusten;
- weiße Trauerkleidung tragen: man ist auf einem "geistigen Weg" und wird einen neuen Entwicklungsschritt vollziehen;
- weiße Wolken: die nächste Zeit verläuft reibungslos und sehr erfreulich;
- weiße Wolle warnt vor zu viel Vertrauensseligkeit;
- schöne weiße Zähne besitzen: zeigen den Eintritt glücklicher Umstände an;
(arab.):
- weiß allgemein: Unschuld, aber auch verborgene Trauer.
- weißer Bär: ehrende Auszeichnung.
- weiße Feder: du wirst von einem Verdacht gereinigt werden;
- ein weißer Geist: die Nachricht ist nicht ganz so schlimm, wie sie auf den ersten Blick sich anhört.
- weiße Haare: Seelenruhe; Weisheit und Güte; man kann von einem Menschen mit diesen Eigenschaften Hilfe erwarten;
- weiße Hose tragen: hüte dich vor Überlistung; man wird einen Irrtum einsehen;
- weiße Hunde: treue Freundschaft;
- weiße Katze: lasse dich nicht von Schmeichlern betören;
- weißes Kleid: du wirst bald heiraten;
- weiße Lilien: sich reiner Liebe erfreuen;
- weiße Maus: ein schlechtes Vorzeichen, da sie auf ein Problem schließen läßt, das einem noch lange beschäftigen wird.
- weißes Papier: deine Unschuld kommt an den Tag;
- Papierrollen sehen: kündet einen langwierigen Prozeß an; bei weißem Papier wird man ihn gewinnen, bei anderer Farbe geht er verloren;
- weiße Rose: eine sehr glückliche Gattenwahl; Zuneigung, die allmählich zur Liebe werden kann;
- weißer Wein: du wirst Zufriedenheit erlangen;
- sauber, schöne, weiße Zähne haben: bedeutet, dass man in günstige Verhältnisse kommt, ferner Gesundheit, Freundschaft, Wohlstand, gesunde Kinder; viele Vorteile für die nächste Zeit;
- weiße Ziege sehen: gutes Auskommen; auch: mit unzufriedenen Nörglern zu tun bekommen;
(indisch):
- weiße Farbe: bedeutet meist Freude oder Unschuld.
- weißes Kleid tragen: Glück in der jungen Liebe;
- weißes Lamm: deine Unschuld wird bewiesen werden;
- weiße Lilien: du wirst stets auf gute Freunde hoffen können;
- weiße Maus: dein Ehestand wird gut sein, und dein Wohlstand sich durch die Zusammenarbeit vermehren; gute Heirat;
- weißes Papier: man möchte dich zu Rate ziehen.
- weiße Rosen: du wirst ein überraschendes Geschenk bekommen;
- weiße Rüben: du kommst in Gefahr;
- weißes Wachs: deine Gesundheit ist gut;
- weißer Wein: du wirst Widerstand leisten können;
- weiße Wolle: dein Vertrauen zu den Menschen ist zu groß;
- weiße Ziege: du kommst zu Erfolg, Glück, gute Geschäfte, aber meide die Menschen;
SCHWARZ = Unausgewogenheit und Ausschweifung,
sich in einer unangenehmen Lage befinden
Assoziation: Isolation, Begrenzung, Trennung.
Fragestellung: Wovon schneide ich mich ab?
Schwarz im Traum deutet auf Unausgewogenheit oder Ausschweifung hin. Eine schädliche Denkweise oder eine unangenehme
Situation, die sich deutlich von der Normalität unterscheidet. Hinter schwarz können sich ungute Gefühle wie Angst, Hass oder Trauer
verbergen - oder Verhaltensweisen, wo es deutlich an Mäßigung fehlt. Auch: Eine Situation im Leben, wo überhaupt nichts Positives
geschieht.
Schwarz kann für die dunklen unbekannten Seiten unserer Persönlichkeit stehen, die man trotzdem akzeptieren muss. Es ist auch die Farbe
der Trauer und der Finsternis. Sie ist allgemein negativ zu werten und gilt als Mahnung, sein Leben umzustellen. Man fürchtet sich vor dem
Unbekanntem und weigert sich Neues auszuprobieren.
Schwarz ist eigentlich keine Farbe, eher ein "Nicht-Licht", es bedeutet daher im Traum auch ein "Nicht-Leben", bzw. ein "Nicht-
Bewußtsein". Es ist aber auch ein Hinweis auf den seelischen Zustand, ein Zeichen für Trauer und Tod.
Siehe Dunkelheit Farben Finsternis Grau Mitternacht Nacht Schatten Trauer Weiß
- Von Schwärze umgeben sein bedeutet, dass man überhaupt keine Lösung für ein Problem hat. Es kann auch die Angst vor
der Einsamkeit oder die Angst vor dem Unbekannten symbolisieren.
- Eine schwarze Person verbildlicht erstaunlicherweise nicht nur für die Weißen den seelischen Schatten. Tritt im Traum eine
schwarze Person oder ein schwarzer Schatten auf, vor dem wir uns fürchten oder ekeln, dann verweist das unter anderem auf die
Ablehnung unserer weiblichen oder sündigen Seite. Zugleich wird auch darauf verwiesen, dass ein Mangel an Bewußtheit besteht. Um den
verdrängten Schatten genauer bestimmen zu können, muss die schwarze Person genau charakterisiert und untersucht werden.
- Ein schwarzer Anstrich kündigt manchmal eine Krankheit oder andere Gefahr an.
- Ein schwarzes Auto bedeutet, dass man versuchen muss, sich von schwierigen Menschen fernzuhalten. Dies gelingt am
besten durch eine besonnene Kommunikation, die unseren eigenen Interessen Priorität einräumt.
- Schwarz und weiß verweist auf die Integrierung unserer inneren Gegensätze.
- Schwarze Beeren zeigen zwar Kummer und Sorgen an, versprechen aber auch, dass man damit schon fertig wird.
- Schwarze Dessous betonen das Geheimnis, das gelüftet werden möchte.
- Schwarze Fahne kann Unglück, Kummer, Streitigkeiten oder Todesfälle anzeigen.
- Schwarze Feder soll nach alten Traumbüchern auf ein bevorstehendes Unglück hinweisen.
- Schwarzes Haar gilt als Zeichen für Leidenschaft.
- Schwarzer Hund wird oft als schmerzhafte Täuschung durch einen Freund gedeutet.
- Ein schwarzes Kleid wird als Anzeichen für Liebesprobleme gedeutet, wohingegen rote und schwarze
Unterwäsche die Verführung symbolisiert
- Ein schwarzes Pferd steht für unsere leidenschaftlichen Anteile.
- Schwarze Schwäne weisen auf Ahnungen und Intuitionen hin. Sie können manchmal leider auch Unglücks- oder
Todesboten sein.
- Schwarze Wolken symbolisieren Pessimismus, Angst und Depression, manchmal auch Verzweiflung.
- Schwarze Wolle fordert auf, sich nicht um Verleumdungen zu kümmern, weil die Urheber sich selbst entlarven werden.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- alles schwarz und traurig sehen: Anzeichen von Krankheit. Rät zur Veränderung, wenn irgendwie möglich.
- einen schwarzen Adler in der Nähe landen sehen: baldiger Tod eines guten Freundes;
- schwarzer Anstrich: du verlierst einen Freund oder Freundin; Warnung vor beginnender Krankheit;
- einen schwarzen Anzug tragen: bevorstehende Krankheit;
- schwarze, unergründliche Augen können ein Hinweis und eine Warnung vor unaufrichtigen Menschen beinhalten;
- schwarzes Band: Trauer;
- schwarzer Bart: Gesundheit;
- schwarze (verbrannte) Erde sehen: bringt Kummer und Trauer;
- ein schwarzer Faden: es stehen einem Unannehmlichkeiten und Ärger bevor;
- schwarze Fahne: Betrübnis, Trauer; kündet Feindschaft an;
- schwarze Feder: deutet auf langanhaltenden Kummer hin; mit Enttäuschungen und unerwiderte Liebe rechnen müssen;
- selbst oder andere schwarz gekleidet sehen: Streit und Enttäuschungen mit Bekannten; Geschäfte bleiben hinter den
Erwartungen zurück;
- schwarze Hose tragen: Leid;
- schwarzer Hund: Verrat durch Freunde;
- schwarze Johannisbeeren:Treulosigkeit des Partners und Liebeskummer;
- schwarzer Kater: Eifersucht;
- schwarze Katze: Unglück; bedeutet Ungemach; warnt vor Gefahren;
- ein schwarzes Kleid: man wird in Trauer versetzt werden;
- schwarze Trauerkleidung tragen: es kommt Unheil und Unglück auf einem zu;
- schwarze Wolken: Sorgen aller Art; bringt sorgenvolle Tage; verkünden Unglück und ein schlechtes Management; fällt Regen, bedeutet dies Ärger und Krankheit;
(arab.):
- schwarz sehen: Unannehmlichkeiten bekommen. Todesfall oder Unglück.
- Anstrich mit schwarzer Farbe: Krankheit;
- schwarze Beeren pflücken: viel Herzleid und Kummer;
- schwarze Beeren essen: Krankheit und Tod.
- schwarzer Faden: baldiges nahendes Unheil;
- schwarze Fahne: ein Feind wird Ärger bereiten.
- schwarze Feder: großes Unglück;
- schwarze Hose tragen: Trauerbotschaft erhalten; eine leidvolle Erfahrung machen müssen;
- schwarze Hunde sehen: bevorstehendes Unglück; ein falsche Freunde ist in der Nähe;
- schwarzer Kater: es drohen familiäre Auseinandersetzungen wegen Ehebruchs;
- schwarze Katze: Bosheit und Verschlagenheit eines Feindes werden dich ärgern;
- schwarzer Sessel: eine Todesnachricht wird dich überraschen;
- schwarze Strümpfe: Trauer bekommen;
- in eine schwarze Tiefe fallen; man will dich ins Verderben stürzen;
- schwarze Ziegen: bittere Not; auch: es mit Nörglern zu tun bekommen, die überdies noch einen bösen Charakter haben und einem großen Schaden zufügen wollen;
(persisch):
- Ein warnendes Sinnbild: Im Dunkeln ist alles fein verflochten, aber unsere Augen sehen nichts, Unangenehmes entwickelt sich ungesehen. Beherrscht diese Farbe den Traum, will sie den Träumenden auf etwas Unangenehmes vorbereiten. Er kann es abwenden, wenn er vorausblickend erkennt, worum es sich handelt und sich mit all seiner Kraft gegen die negative Entwicklung stemmt.
(indisch):
- schwarz bedeutet die Farbe der Trauer.
- schwarze Augen: hüte dich vor falschen Menschen;
- schwarzes Kleid tragen: Trauer (naheliegende Symbolik); auch: du wirst deinen Geliebten verlieren;
- schwarze Wolle: lasse die Verleumder reden, auch sie trifft die wohlverdiente Strafe;
- schwarze Ziegen: deine Sorgen sind groß, aber du bist nicht allein damit; Ungemach;
FEDERN = Inspiration und Leichtigkeit,
die einen emporheben oder etwas Erstaunliches erreichen lassen
Assoziation: Mühelosigkeit, Zartheit, Inspiration.
Fragestellung: Was fällt mir leicht? Was kitzelt meine Neugierde?
Federn im Traum symbolisieren Inspiration oder das eigene kreative Potenzial. Sie stehen für Überzeugungen, die einen
emporheben, um die Freiheit zu erreichen, oder etwas Erstaunliches hervorzubringen. Auch das Staunen darüber, was jemand anderes
erreicht hat, und deshalb in seine Fußstapfen treten wollen, kann von Federn zum Ausdruck gebracht werden. Man kann etwas erreichen,
wenn man es will. Das Gefühl von Freiheit und Selbstständigkeit.
Federn können ein Symbol für Sanftheit und Leichtigkeit sein - vielleicht für eine sanftere Annäherung an eine Situation. Es mag an der Zeit
sein, zu erkennen, dass Gewalt einen nicht weiterführt und dass man sich zu einer ruhigeren Art entschließen muss. Sie können hohe Ideale,
Unschuld, aber auch Eitelkeit zum Ausdruck bringen.
Federn stellen häufig den Flug zu den anderen, noch weniger vertrauten Seiten des Selbst dar. Da sie mit dem Wind und der Luft verbunden
sind, können sie unsere spirituellen Lebensbereiche darstellen. Traumfedern bedeuten jedoch möglicherweise auch, dass man ein Projekt
erst zu Ende führen muss, bevor man sich Ruhe gönnen darf.
Sie fliegen im Wind bald hierhin und bald dorthin - es ist das Wetterwendische in unserem Wesen, das uns der Traum vor Augen führen
möchte, eine Warnung aus dem Unbewußten, damit wir nicht eines Tages Federn lassen müssen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisieren Federn den Himmel oder die Seele. Die Ägypter glaubten, dass Federn auch ein Symbol für die
Himmelsgötter waren. Maat, die ägyptische Göttin der Gerechtigkeit, misst die Herzen der frisch Verstorbenen in der Unterwelt gegen das
Gewicht einer Feder, um die Würdigkeit ihrer Seelen zu bestimmen.
Siehe Adler Ente Federvieh Fliegen Flügel Gans Gefieder Geflügel Gewicht Leichtigkeit Schweben Vogel
- Weiße Feder steht für Idealismus, Reinheit und Unschuld, aber auch für eine gewisse Naivität und Unreife der Persönlichkeit.
- Schwarze Feder soll nach alten Traumbüchern auf ein bevorstehendes Unglück hinweisen.
- Blaue Federn stellen positive Inspiration dar.
- Rote Federn stellen negative Inspiration, Täuschung oder Wut dar.
- Eine Feder, mit der wir uns schmücken, kann hohes Ansehen und Ehre verheißen, aber auch auf Eitelkeit und Geltungssucht
hindeuten.
- Federn, die beim Schütteln eines Federbetts umherfliegen, sollen bevorstehenden Streit ankündigen.
- Eine Feder, die in der Luft schwebt, warnt vor Hoffnungen und Erwartungen, die sich nicht erfüllen werden.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- Federn: Eitelkeit und Hochmut schmücken sich auch im Traum; nur reine, weiße Federn sind Sinnbild von Unschuld und reinem Wollen;
- weiße Federn sehen: man wird von einem falschen Verdacht gereinigt werden;
- weiße Federn: dein Ansehen und dein Kredit werden unerschütterlich sein; kündigen Freuden an;
- weiche Feder: unerwarteter Gewinn und öffentliche Ehren;
- schwarze Federn: deutet auf langanhaltenden Kummer hin; mit Enttäuschungen und unerwiderte Liebe rechnen müssen;
- fliegende Federn: man sollte seine hohen Ausgaben besser kontrollieren, denn man hofft vergeblich auf ein Glück; Enttäuschungen;
- um sich herum fallende Federn: es im Leben relativ leicht haben;
- sich selbst mit Federn schmücken: ein Hinweis auf zuviel Eitelkeit und Egozentrik;
- mit Federn geschmückt sein: bedeutet eine große Reise;
- mit einem Federbesen hantieren: verheißt ein glückliches Familienleben;
- Schreibfeder sehen: gilt als eine erhoffte Nachricht;
- mit einer Schreibfeder schreiben: baldige gute Nachricht;
- Feder am Hut tragen: Begierden werden befriedigt;
- Federn von Geflügel besitzen: die Erfüllung eines Wunsches wird bald eintreten;
- Adlerfedern: man wird seine Ziele erreichen;
- Hühnerfedern: stellen kleinere Ärgernisse in Aussicht;
- Gänse- oder Entenfedern verkaufen oder kaufen: Sparsamkeit und Wohlstand stehen bevor;
- Einer Frau verheißen Straußen- oder andere Zierfedern den Aufstieg in eine höhere Gesellschaftsschicht.
- Metallfeder: kein gutes Zeichen; wenn sie brechen ist Unglück angezeigt;
- Bettfedern: bedeutet Verdrießlichkeiten;
- Bettfedern kaufen: gute Wirtschaft.
(arab.):
- Vogelfedern sehen oder haben: dein Glück ist nicht von langer Dauer.
- Feder fliegen sehen: vergebliches Hoffen, eine lange Pechsträhne mit Verlusten haben, man sollte seine Geldausgaben besser kontrollieren.
- Federn rupfen: man will dich schädigen, Schmarotzer sind am Werk.
- Federn schleißen (Federn vom Kiel abtrennen): Gewinn, du wirst deine guten Freunde von den schlechten scheiden.
- Schreibfeder: man will von dir eine Unterschrift, sei vorsichtig; auch: Ankündigung einer guten Nachricht.
- mit Feder schreiben: gute Nachricht in Aussicht.
- schwarze Federn: großes Unglück, künftiges Pech.
- weiße Federn: immer eine erfreuliche Bedeutung, du wirst von einem Verdacht gereinigt werden.
- sich mit Federn schmücken: deutet auf Eitelkeit und Selbstsucht.
- mit Federn geschmückt sein: große Reisen.
- Federn am Hut: dein Hochmut ist fehl am Platz; auch: Du hast Erfolg in der Liebe. Es ist Zeit etwas zu unternehmen.
(persisch):
- Federn jeglicher Art legen Ihnen nahe, sich von den Wiederholungen und Banalitäten Ihres Lebens nicht entmutigen zu lassen, sondern auch in Zeiten des täglichen Einerlei Ihr Bestes zu geben. Sie haben eine Neigung, sich von starken Reizen abhängig zu machen und entsprechend schnell zu langweilen. Dem gilt es entgegenzuwirken.
(indisch):
- weiße Federn: das Glück steht an deiner Seite.
- schwarze Federn: Gefahr im Anzug.
- Federn haben: du wirst Untreue erfahren.
- Federn fliegen sehen: deine Wünsche werden sich bald erfüllen.
BBB = wer A sagt, muß auch B sagen,
nicht so wankelmütig sein sollen
B im Traum als Buchstabe erscheint in Träumen geschrieben oder plastisch, kann aber auch ausgesprochen werden. Seine
Bedeutung wird {je nach der Schrift, aus dem er stammt} unterschiedlich interpretiert; in der Schreibweise unseres Alphabets ist es meist als
Hinweis auf psychische Inhalte zu verstehen, die latent {schlummernd} vorhanden, aber nicht voll bewußt sind.
Manchmal kann darin auch die Neigung eines Menschen ...
weiterHAUS = Gefühle und Überzeugungen,
mit denen man vertraut ist oder die man für richtig hält
Assoziation: Das Sein, das Haus des Selbst.
Fragestellung: Was glaube oder fürchte ich in bezug auf mich selbst?
Haus im Traum steht für die momentane Lebenseinstellung oder wie wir unsere aktuellen Lebensumstände beurteilen. Wobei wir
versuchen, die augenblickliche Lage aufgrund bereits vertrauter Erfahrungen einzuschätzen, oder von Überzeugungen, die sich im Leben
bewährt haben.
Die verschiedenen ...
weiterFALLEN = Versagensangst und Kontrollverlust,
unter Lebensangst, Selbstzweifel und Unsicherheit leiden
Assoziation: Versagensangst, Machtverlust, Kontrollverlust.
Fragestellung: Wo in meinem Leben habe ich das Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben? Wo möchte ich landen?
zum Symbol Falle
Fallen im Traum besagt, dass wir auf dem Boden der Tatsachen bleiben und in einer bekannten Situation vorsichtig sein müssen.
Wir könnten uns verletzen, weil wir zu umständlich sind. Das Traumbild des Fallens signalisiert ...
weiterHIMMEL = schöpferische Einfälle oder man glaubt daran,
dass alles so geschieht wie man es will
Assoziation: Glückseligkeit, Transzendenz, grenzenlose Freiheit.
Fragestellung: Wo in meinem Leben fühle ich mich gesegnet? Wo in meinem Leben komme ich ohne Grenzen aus?
Himmel im Traum stellt Chancen, oder den Vorausblick in die Zukunft dar. Woran wir glauben, das können wir auch erreichen.
Der Himmel symbolisiert die Einstellung zum Leben oder das Gefühl wie sicher wir uns in einer Situation fühlen. Im Traum ...
weiterUNTER = unbewusste Inhalte,
die zur Ergründung der inneren Tiefen beitragen können
Assoziation: Unbewußtes; niederer Aspekt des Selbst.
Fragestellung: Was bin ich bereit hervorzubringen?
Unten im Traum signalisiet die Berührung mit gewissen Inhalten des Unbewußten. Während man im Wachzustand gewöhnlich
keinen Zugang zu seinem Unbewußten hat, kann man im Traum, mit dieser Seite leicht in Kontakt treten.
Fahrten in der Untergrundbahn symbolisieren Reisen, zu denen man bereit - oder gezwungen ...
weiterSTREUEN = Befruchtung und Schwangerschaft,
sich als Mensch richtig ausdrücken können
Streuen im Traum symbolisiert Befruchtung, Empfängnis und Schwangerschaft. Aus psychologischer Sicht muß man Zugang zu
seiner kreativen Seite finden, um sich als Mensch richtig ausdrücken zu können.
Wenn man in seinem Traum etwas streut oder verstreut, symbolisiert dies das Bemühen, mit wenig möglichst weit zu kommen. Man muß aus
den Situationen, in denen man sich befindet, das Beste machen, indem man in sie alle ...
weiterKLEBEN = etwas zusammenhalten wollen,
das Konservative, das Kleben am Althergebrachten
Assoziation: Verbinden und reparieren.
Fragestellung: Was fügt sich für mich zu einem Bild zusammen?
Der Klebstoff, der im Traum benutzt wird, steht für das Konservative im Träumer, sein Kleben an Althergebrachten, an einem Amt, einer
Stellung, die ihn nicht weiterbringt. Bei entsprechenden anderen Symbolen kann es auch auf einen Konkurrenten hinweisen, dem man gern
eine "kleben" möchte.
Das im Traum ...
weiterMUND = das Bedürfnis nach Kontakt und Mitteilung,
er warnt auch davor, ihn zu voll zu nehmen
Assoziation: Ernährung; neue Verhaltensweisen.
Fragestellung: Was bin ich in mich aufzunehmen bereit? Was bin ich auszudrücken bereit?
Mund im Traum kann erotische Bedürfnisse verdeutlichen oder allgemein für Mitteilungs- und Kontaktbedürfnis stehen. Oft
symbolisiert er auch die Art und Weise, wie wir äußere Eindrücke aufnehmen. Zuweilen warnt er konkret davor, den "Mund zu voll zu
nehmen". Allgemein ...
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